Wort um Wort

Ich werde dich vernichten. Mit jedem Wort.

Ein Schreib-Retreat. Ein Verlagsdeal. Acht Wochen zwischen Begehren und Manipulation – und eine Autorin, die um ihre Stimme kämpft, während andere versuchen, sie umzuschreiben.

Ein Debüt über Macht, Intimität, Öffentlichkeit und die Frage: Wem gehört eine Geschichte?

Verlagswelt trifft Bachelor in Paradise – aber mit Manuskripten statt Rosen und Verrat statt Flirt.

Mein iPad blendete mich so grell, als wolle es mir Sam Ashfords Zahnpasta-Lächeln auf die Netzhaut einbrennen. Und ich? Elaya James, unveröffentlichte Fantasy-Autorin auf dem Weg in ein Schreibcamp. Irgendwo zwischen peinlich motiviert und mental am Abgrund.  Verdammt, ich hatte ihn als Autor bewundert. Ich hatte sein Debüt mit Anmerkungen vollgeschrieben, ihn auf Social Media zitiert. Jetzt schämte ich mich, dass er noch in meinem Bücherregal stand. Doch das war, bevor ich wusste, was er von meinem Genre hielt. Also von mir hielt.
Als hätte er gesagt: James? Versagerin. Das Retreat wird daran nichts ändern.
Das Interview zu seinem neusten Roman Baker Street lachte mich aus. Direkt ins Gesicht. Persönlicher ging’s kaum.
Fantasy ist nur Eskapismus für die, denen die Realität zu viel ist.
Eskapismus, für wen hielt er sich? Den Hüter der Hochkultur?

Der Roman ist abgeschlossen und aktuell auf Agentursuche.

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