Das Schreiben war immer mein liebstes Hobby. Bis ich eines Tages entschlossen habe, es zu ernst zu nehmen.
Ich schreibe schon, seit ich denken kann. Schon als Kind habe ich mir Geschichten ausgedacht und Gedichte geschrieben. Ich habe an Schreibwettbewerben teilgenommen und meinen Alltag in Worte verpackt. Und als die Geschichten größer und länger wurden, keimte irgendwann der Gedanke auf, dass daraus mehr werden konnte. Vielleicht ein Hobby, mit dem man sich etwas dazuverdienen kann. Vielleicht sogar mein Hauptjob.
Erst einmal musste ein Social Media Account her. Dann eine Website. Und noch ein Blog. Alle anderen hatten auch einen Newsletter. Also machte ich den eben auch noch. Und um alles mit Leben zu füllen, brauchte ich natürlich Content.
Alles klar. Jede Woche eine Kurzgeschichte. Jede Woche ein Newsletter. Drei Posts auf Instagram.
Plötzlich ging es nicht mehr ums Schreiben, sondern um Grafiken, Content-Pläne, Social-Media-Pläne, Engagement, Aufrufe, Abonnenten, Follower. Es blieben nur harte Deadlines, enge Strukturen, fester Content.
Und weil ich es aufgezogen habe wie einen Job, ist passiert, was passieren musste: Das Hobby hat sich angefühlt wie Arbeit.
Ich habe immer geschrieben, und das als Gewinn gesehen. Das funktionierte auch eine ganze Weile – bis ich in meinem Brotjob befördert wurde und dort deutlich mehr Energie aufbringen musste. Plötzlich musste ich mir Zeit suchen, um zu schreiben und mich dazu zwingen, in dieser Zeit kreativ zu sein, auch wenn ich keine Lust hatte.
Mit jeder Woche wurde das Schreiben härter und dann machte es keinen Spaß mehr. Etwas, das immer mein Ausgleich gewesen ist, fühlte sich nur noch an wie ein Nebenjob.
Das war der Moment, an dem ich einen harten Cut gezogen habe. Ich habe nichts mehr gepostet. Wochenlang, monatelang. Irgendwann war ich wieder bereit zu überdenken, was ich eigentlich von diesem Hobby wollte. Ich wusste genau, was ich nicht mehr wollte: selbstauferlegte Pläne, die mein Hobby zur Verpflichtung machen.
Und deshalb habe ich meinen gesamten Feed gelöscht.
Wird es wieder Schreibtips geben? Bestimmt. Werde ich noch Kurzgeschichten teilen? Auf jeden Fall. Nur eben, wenn ich Zeit und Lust dazu habe.
Deshalb nochmal:
Hi! Ich bin Mia.
Freizeitautorin und Vollzeitbücherwurm mit einem Schreibzimmer und eigener Bibliothek im Aufbau. 📚
Mein Hund Nova erinnert mich täglich daran, auch mal rauszugehen und Inspiration zu sammeln 🐕🦺
Ich bin Swiftie seit folgender Era: 🏰 💜
Am liebsten schreibe und lese ich Fantasybücher, hin und wieder schleicht sich für die Balance auch Romance ein.
Wenn du auch mental in fiktiven Schwertkämpfen steckst, während dein einzig echter Kampf gegen den Bürodrucker stattfindet: Herzlich willkommen in meiner Bubble. Zieh dir einen Kaffee und nimm Platz – du bist nicht allein. ☕️

